12. November 2016

Rezension: Morgentau - Jennifer Wolf



Jennifer Wolf ■ Morgentau ■ Band 1 von 4 ■ Carlsen Verlag ■ 270 Seiten ■ aus der Bücherhalle Hamburg ausgeliehen

Als ich mal wieder durch Booktube von einem Buch angefixt wurde, landete dieses Buch auf meiner to-read Liste bei goodreads. Daraufhin schrieb mich die liebe Anna an, ob wir das Buch nicht gemeinsam lesen wollten. Und ich wollte :) 

Worum geht's?
Die Welt, wie wir sie heute kennen ist 3013 nicht mehr bewohnbar. Nur ein Fleck der Erde ist nicht unter einer unbelebaren Schneedecke gefangen. Dort leben die letzten überlebenden Menschen, die von den klügsten Frauen regiert werden - dem Orden der Hüterinnen. 
Die Weltenmutter Gaia beschützt die Welt mit ihren vier Söhnen: Die vier Jahreszeiten - Frühling (Aviv), Sommer (Sol), Herbst (Jesien) und Winter (Nevis). Alle hundert Jahre wird eine der jungen Schwestern von Gaia ausgewählt, die sich zwischen den Jahreszeiten entscheiden muss, um sich 100 Jahre an einen der Söhne zu binden um die Natur im Gleichgewicht zu halten. Dieses Mal fällt die Wahl auf Maya. Was Maya als Auserwählte erlebt und warum sie sich für welche Jahreszeit entscheidet, erfahren wir in diesem Buch.


Und, wie war's?
Leider kann ich die ganzen positiven Bewertungen, die dieses Buch bekommen hat überhaupt nicht nachvollziehen. Was mir an dem Buch gefiel war die Idee und das Ende (also nicht nur der Fakt, dass es zu Ende war :D) - alles andere leider weniger.
Der Schreibstil ist ermüdend und wiederholend. Die Autorin verläuft sich in unwichtigen Details und für mich wichtige Fakten z.B. über die ausgestorbene Welt oder die handelnden Charaktere (besonders Mayas Mutter kommt ziemlich gleichgültig rüber), um in das Buch eintauchen zu können fallen weg. Lieber wird immer wieder erzählt was Maya gerade trägt (ich als Naturrothaarige finde es übrigens absurd, dass sie andauernd rot trägt...) oder was sie isst und wie köstlich es ist - schnarch!
Dazu fand ich Mayas Handlungen unlogisch und brachten mich zur Mitte des Buches zur Weißglut. 
Als wäre nicht schon vor Mayas Entscheidung unnötig viel Drama gemacht worden, wird dieses danach noch auf die Spitze getrieben. Was auf dem Rückentext spannend angeteasert wird, erschien mir beim lesen mehr als lächerlich. Es wird zu viel Drama präsentiert, das meiner Meinung nach keins ist.
Bin ich einfach zu alt für die Zielgruppe dieses Buches? Jedenfalls dachte ich die ganze Zeit: Komm Mädel, reiß dich mal zusammen! Du sollst hier die klügsten überlebenen Frauen repräsentieren!
Die Lösung, die dann präsentiert wurde, schien mir lieblos ausgedacht, um eine Geschichte zu haben, die das Buch füllt.
Insgesamt ist die Entwicklung der Charaktere nicht nachvollziehbar und zu abrupt.

Was schließe ich daraus?
Es ist so schade, weil die Idee echt nett ist, aber wegen der schlechten Umsetzung dieser, wegen zu wenig Detailverliebtheit an den wichtigen Stellen bzw. keine richtige Erklärung der Welt in der das Buch spielt, langweiligen Charakteren, bei denen ich mich zu oft fremdschämen musste sowie plötzlichen, unlogischen Sprüngen in der Handlung kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Ich hab bis zum Ende nicht verstanden, was die Jahreszeiten noch für eine Aufgabe haben, wenn die Welt doch unter einer Schneedecke gefangen ist und sich Nevis nonstop abrackern muss, um es dabei zu belassen oder um welches Gleichgewicht es sich handelt, das gehalten werden muss, von dem anfangs die Rede ist. 

Habt ihr das Buch gelesen? Habt ihr es so gut bewertet und könnt mir bitte verraten, was ich verpasst habe?

Ich habe mich aber mega gefreut, dass Anna das Lesen genauso aufgeregt hat, wie mich und es hat riesigen Spaß gemacht mich mit ihr über unseren Ärger über dieses Buch auszutauschen. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid ;)

Passion in Everything Blogvorstellung


30. Oktober 2016

Leuchtbuchstaben mit Metalleffekt - Marquee Letters DIY



Ich grüße euch nach langer Zeit!
In meinem Leben ging es in letzter Zeit recht turbulent zu und ich brauchte ein wenig, um mich zu ordnen. Auch der Abschluss meines Masterstudiums (Yay!) tat sein übriges, um mich voll und ganz einzuspannen.



Als ich dann die Idee eines DIY Projektes hatte, dachte ich, das muss ich doch teilen! Also restarte ich hiermit meinen Blog wieder und hoffe, dass sich einige über dieses kleine DIY freuen werden :)

Vorweg: Ich bin wirklich keine Basteltante! Wenn es um kleinteilige Handarbeit geht, bin ich immer kurz vorm Durchdrehen. Dieses DIY ist also super geeignet für Menschen, die gern etwas selbst machen, das einfach ist und auch so funktioniert wie es soll :)

Dauer ca. 2 Stunden (je nach Trocknungzeit der Farbe) + finale Trocknungszeit (in meinem Fall eine Nacht)




Wie das gute Stück am Ende aussehen soll, hatte ich gleich im Kopf - doch wie bekomme ich den gewünschten Effekt hin? Ein Besuch im Bastelladen (ja, ich habe mich reingewagt!) gab leider wenig Aufschluss. Doch ich fand eine Komponente, die ich so wahrscheinlich nie gefunden hätte: Patina. Doch für unerfahrende Künstler wie mich gab mir auch die Anleitung auf der Packung wenig Aufschluss darüber, wie ich vorgehen soll. Who is my best friend? The world wide web! Also ab nach Hause und schauen, wie ich diese Farbe verwende. Nach langer Recherche habe ich mich für eine Vorgehensart entschieden und die nötigen Materialien besorgt. Umso besser, dass es gleich am Anfang so geworden ist, wie ich es mir gewünscht habe!



Was ihr braucht:


  • Buchstaben aus Pappe (ich habe meine hier gekauft, wenn ihr sie selbst macht, braucht ihr auch noch eine Lichterkette, am besten LED, damit sie nicht heiß wird und den Buchstaben eventuell in Brand setzt :O und bunte Lämpchen habe ich im selben Shop entdeckt)
  • Acrylspray (ich habe dieses genommen in dunkelbraun) 
  • Patina (ich benutzte dieses in Kupfer)
  • einen herkömmlichen Küchenschwamm (mir waren die im Bastelladen zu überteuert, ihr könnt aber auch gern so einen nehmen)
  • eventuell Handschuhe
Ziemlich wenig oder? Und macht so einen riesen Effekt :) Ich habe für jeden Buchstaben ca. 7-8€ bezahlt habe, da ich noch ausreichend Farbe übrig habe! Also auch perfekt zum Verschenken :)

Dazu möchte ich noch erwähnen, dass ich den Hema Onlineshop genutzt habe und super zufrieden bin. Die Abwicklung und Versendung ging problemlos und die Buchstaben haben für den Preis eine super Qualität. Ich hatte überhaupt keine Probleme bei der Verarbeitung und die Buchstaben sind echt stabil! Kann gar nicht glauben, dass ich nur 5€ mit Lichterkette und den tollen Lämpchen bezahlt habe. Schlagt also zu, solange sie noch erhältlich sind ;)

Wie ichs gemacht habe:

Zuerst: Umziehen! Bevor ihr eure schönen Klamotten verschmutzt, zieht euch Klamotten an, die dreckig werden können. Man weiß ja nie! Gerade das Acrylspray kann feine Farbpartikel dorthin verteilen, wo sie nicht hinsollen. Daher habe ich auch eine große Pappe genommen und meinen Arbeitsbereich großzügig ausgelegt. Ihr könnt auch gerne Latexhandschuhe anziehen, wenn ihr keine Lust auf Händeschrubben hiterher habt. Ich mag das Material mit dem ich arbeite gerne an den Händen spüren, also habe ich keine benutzt. Ich fand das Entfernen des Patinas später von meiner Haut war kein Problem.


Dann habe ich erst einmal das Spray getestet. Da ich wie gesagt sehr selten bastle wollte ich erstmal testen, wie das Handling der Spraydose ist und habe einen Probe-Farbklecks gemacht. Danach konnte ich einschätzen, wie ich mit den Buchstaben umgehe :) Die Trocknungszeit stand auf dem Spray dabei.


Wie man sieht, habe ich den Buchstaben nicht gleichmäßig angesprüht. Ich wollte einen alternden Effekt erzielen, also habe ich die Ecken einfach weiß gelassen. Manchmal kommen mir Ideen einfach beim machen, also habe ich hier meinem Gefühl vertraut und es einfach ungleichmäßig gelassen.

Danach habe ich die Buchtaben trocknen lassen. Als eine Seite nach 30 Minuten trocken war, habe ich die anderen Seiten besprüht, bis alle Seiten fertig waren. Schaut einfach, ob ihr sie auch von hinten oder unten besprühen wollt. Je nach dem wo ihr sie später platziert, müsst ihr sehen, welche Seiten ihr gestalten wollt. Ich bin faul und habe die Unterseite ausgelassen :D


Mein Freund kam in der Zwischenzeit neugierig zu mir und schaute, wie ich vorankomme. Nach der Trocknung hatte er Lust sein "M" selbst zu gestalten. Das freute mich sehr, dass wir dann zusammen unsere Buchstaben mit dem Patina vollendeten.
Im Geschäft habe ich bereits gesehen, wie es auf einem schwarzen Untergrund aussah, trotzdem probierte ich mich erst einmal vorsichtig an das neue Material heran. Dazu haben wir den Küchenschwamm zerschnitten und die gelbe, weichere Seite benutzt und leicht in das Patina getunkt.
Das Patina trocknet super schnell und man braucht wirklich wenig. Es trocknet transparent, sodass man noch die Farbe des Untergrunds durchschimmern sehen kann. Genau das wollte ich erzielen! Ich war begeistert. Ich habe mich entschieden im inneren Bereich des Buchstabens eine Art Wischtechnik anzuwenden und im äußeren Bereich zu Tupfen. Man kann  gleich sehen, wie das Ergebnis aussieht. Daher könnt ihr direkt entscheiden noch mehr Patina aufzutragen oder es doch lieber weiter zu verwischen um es dezenter zu akzentuieren. Auch die Kanten habe ich mit dem Patina angestricken.



Voilà! Und schon ist es fertig. Ich habe die Buchstaben zur Sicherheit eine Nacht durchtrocknen lassen, da ich keine Lust auf Macken hatte. Am nächsten tag konnte ich ohne Probleme oder Absplittern der Farbe die Lämpchen und die Lichterkette einsetzen. Ich bin begeistert! Der Farbeffekt ist genau wie ich ihn mir vorgestellt habe und finde es klasse, dass mein Freund seinen eigenen Buchstaben selbst nach seinen Vorstellungen gestaltet hat. Beides sind totale Unikate, sehen hochwertig aus und als wären sie aus Metall.





Wie ihr seht, schimmert das Endergebnis je nach Lichteinfall ganz anders und einfach wunderschön!









Lasst mich wissen, wie ihr das Ergebnis findet und zeigt mir gern eure Ergebnisse (verlinkt mich z.B. bei instagram unter @roquerynn)! Ich bin neugierig, wie meine Idee ankommt!

Eure Anne




10. August 2014

Getestet: DELICARDO Foodcards

Meine lieben unverträglichen Leser,

heute stelle ich euch die DELICARDO Foodcards vor.


So sieht die Foodcard aus, auf der Rückseite befindet sich die "DARF ESSEN"-Liste

Schon vor einiger Zeit bekam ich eine Mail von der lieben Franzi von der Enomis GmbH mit der Frage nach einer Kooperation. Ich hab mich mächtig gefreut, da es die erste Anfrage dieser Art war und ich das Konzept der Foodcards sehr interessant fand. Gern willigte ich ein und erhielt einige der Karten auf deutsch inklusive einer Broschüre mit der Post zugeschickt. Ich habe die Karten für Fructose- und Sorbitunverträglichkeit bekommen, mit meinem Zusatzwunsch bitte auch Zwiebeln und Knoblauch auf die Liste der No-Go's zu setzen, da ich die nicht sehr gut vertrage und gerade beim Essen gehen kein Risiko eingehen möchte. Dies war ohne Probleme möglich und zeigt eine Individualisierbarkeit der Karten. Jegliche Art von Intoleranz, Unverträglichkeit oder Allergie lässt sich auf diesen Kärtchen vermerken- da sind keine Grenzen gesetzt.

Für meinen Test ging ich mit meinen Freund ins Rotkehlchen Marburg, ein Restaurant in dem ich noch nie gewesen bin. Es gibt alle zwei Wochen eine neue Karte, die sich nach der saisonalen und regionalen Verfügbarkeit der Zutaten richtet, was ich als tollen Ansatz empfinde. Es gibt aber auch eine Auswahl von Gerichten, die man jederzeit genießen kann. Die Atmosphäre und die Einrichtung in dem Restaurant, das aus einer alten Waggonhalle entstanden ist, fand ich sehr einladend und ich war gespannt auf die Reaktion, wenn ich meine Foodcard zücken würde.
Risotto mit Heidelbeeren und Pfifferlingen

Zunächst hatte ich mir einen vegetarischen Burger ausgewählt und gab der Bedienung die Karte mit der Erklärung, dass ich eine Unverträglichkeit habe und sie die Karte bitte dem Koch weitergeben möge. Nach einigen Minuten kam der Koch selbst zu mir an den Tisch, einfach um nochmal nachzufragen und sich zu vergewissern, ob auch alle Zutaten in Ordnung für mich wären, und wie er es alternativ gestalten wolle. Das fand ich wirklich toll und super hilfreich. Er machte den Eindruck, als hätte er von einer solchen Unverträglichkeit zwar schon einmal gehört, aber war nicht 100% sicher, was das in meinem Fall bedeutet, was auch verständlich ist. Daher fand ich es klasse, dass er lieber einmal mehr nachfragte als zu wenig! Ich habe ihm dann auch die Karte geschenkt, für den Fall, dass andere Gäste mit ähnlichen Beschwerden kommen. (Und ich auch auf jeden Fall wiederkommen möchte, was ihr auch aus meinem Fazit lesen werdet). 
Nach einer Weile kam er ein zweites Mal aus der Küche, nachdem er Rücksprache mit dem Bäcker gehalten hatte, um sich zu vergewissern, wie die Brötchen hergestellt werden. Leider enthielten diese 100g Zucker auf 1kg Mehl, also etwas zu viel des Guten. Sehr sehr schade, da wir gemeinsam schon eine Variation ohne Ketchup und Zwiebeln erdacht hatten.
Ich entschied mich dann für den Flammkuchen mit Pfifferlingen (die vertrage ich sehr gut!).
Wir beide waren mit unserem Essen sehr zufrieden. Man schmeckte die hochwertigen Zutaten heraus und es war dazu sehr hübsch angerichtet. Ich habe das Essen super vertragen und konnte beschwerdefrei nach Hause gehen! Also ein voller Erfolg durch das einfache Benutzen der Foodcard ohne lange Fragerei und Erklärung. Einfach top! Auch das Restaurant hat uns durch sein Personal und Essen, sowie die wunderschöne Einrichtung verzaubert, sodass wir gern nochmal wiederkommen. Der Kunde steht im Vordergrund und man bemüht sich um jeden Wunsch des Kunden. Ein großes Lob!
Ich hoffe ihr konntet einen Eindruck über die Foodcard gewinnen und euch auch mal überlegen damit einfacher Essen zu gehen.

Mit lieben Gruß,

Anne

5. August 2014

Zu mir selbst finden- Alleintrip nach Amsterdam (Zusammenfassung)

Moinmoin,

heute folgt der dritte und letzte Post meiner kleinen Amsterdamreihe. Ich hoffe ich konnte euch soweit meine Eindrücke von Amsterdam vermitteln und ihr seid jetzt auch etwas in (Allein)Reiselaune gekommen!
Wenn ihr Fragen abseits meines Berichtes an mich habt, könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben :)
Eine Freundin von mir meinte, ich möge nochmal zusammenfassen, was ich nun als Erfahrungen durch diese Reise mitnehmen kann und auch weitergeben könnte.
Darüber habe ich mir ein wenig Gedanken gemacht und mir ein paar Dinge überlegt.



1. Was will ich eigentlich?

Die Frage aller Fragen, die sich auch auf den zweiten Punkt bezieht! Möchtest du wirklich ganz für dich allein sein, dann ab ins Hotel! Oder doch ein paar locals kennenlernen? Dann doch lieber Hostel oder airbnb.
Schnelle Reise mit dem Flugzeug oder gemütlich mit der Bahn? Oder doch mit dem Auto?
Städtetrip oder Natururlaub? Neue Kulturen kennen lernen oder eins mit der Natur sein?
Inland? Europa? Weltweit? Was wolltest du schon immer sehen und passt in den Zeitrahmen?
Du willst dich glücklich machen! Du entscheidest!
Ich wollte nicht fliegen, das bedeutet für mich Stress pur. Den wollte ich ja loswerden. Also Bahn. Ich liebe es mich im Ausland aufzuhalten. Und preisgünstig kam man dann nach Amsterdam und ging von der Reisezeit super :) Airbnb wollte ich unbedingt einmal ausprobieren und fand bei einer anderen Bloggerin noch einen Rabattcode. So entschied ich für mich für eine Unterkunft bei locals.


2. low budget oder ich-gönn-mir-mal-was-Urlaub?

Das betrifft auch die Planung zu Hause. Will ich z.B. jeden Tag essen gehen oder was mache ich, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin? Habe ich für jedes Wetter passendes/genügend dabei oder kaufe ich dort was ich brauche?

Da mein Bauch eh sensibel ist und sich Essen gehen oft nicht für mich rentiert, habe ich eine große Lunchbox und eine Trinkflasche von zu Hause mitgenommen. Klingt zwar simpel, aber ich fand das sehr praktisch und günstig.  Am ersten Abend bin ich zum nahegelegenden Supermarkt gefahren ( das macht mir eh immer Freude, die Esskultur eines fremden Landes kennenzulernen und vielleicht dort schon Souvenirs abzugreifen) und habe mich mit Lebensmitteln eingedeckt, die sich schnell vorbereiten lassen und gut für unterwegs sind: z.B. Salat mit gutem Topping, Tortellini und Sauce, Quinoa mit Gemüse, Brot und Belag für Sandwiches, usw. Meistens habe ich das dann den Abend vorher gekocht und dann in meiner Box für den Tag mitgenommen. Zwar war es etwas schwierig einen Picknickplatz zu finden, wenn es regnete, aber es ging. Da ich größtenteils von Zwischenmahlzeiten lebe, durften Cracker, Gemüsesticks, Käse usw. auch im Gepäck nicht fehlen.

Ich wollte auch nicht unbedingt jeden Tag viel Geld für Eintritte und Attraktionen ausgeben. Daher kamen mir Parks für die Fototouren sehr gelegen. Auch mit der Museumskarte habe ich viel gespart. Durch das Leihen des Rads konnte ich mir, wenn gutes Wetter war die Tickets für die Tram sparen, mich fit halten und Amsterdam aus einer anderen Perspektive entdecken.

Überlegt, wie ihr die Finanzen handhaben wollt und wie viel euch der Urlaub kosten soll. Es kommt schnell mehr zusammen als man denkt! Fahrkarten, Eintritte, Essen, Snacks, Mitbringsel, Postkarten.....


3. Vorher nicht zu viel planen

Ich glaube, das kam schon gut in meinem ersten Post rüber, dass ich sehr froh über meine Entscheidung war, nicht allzu viele Pläne für den ersten Tag gemacht zu haben. So stolpert man in Situationen, die man einfach nicht planen kann. Ich fand es sinnvoll, mich etwas über Amsterdam im Vorfeld zu informieren, um einzuschätzen, was ich unbedingt gerne machen will. Ganze Tage durchzuplanen sehe ich nicht als realistisch ein. Straffe Zeitpläne können euch vielleicht die wichtigsten Momente rauben.


4. Pläne dürfen auch verworfen werden

Auf dem Weg zu einer Attraktion, die ich auf dem Stadtplan entdeckt habe (sinnvoll ist es sich möglichst am Anfang der Reise einen Stadtplan zu organisieren um schonmal einen groben Überblick über die Stadt zu bekommen und gewisse Tagespunkte verbinden zu können ohne immer quer durch die Stadt zu reisen), nahm ich mir die Freiheit spontan meinen Plan zu ändern. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr auf Sehenswürdigkeiten; vielmehr wollte ich nochmal durch Geschäfte bummeln. Also machte ich kehrt, stellte mein Rad ab und schlenderte durch die Passagen.

Ganz nach dem Motto Ihr müsst nur euch gerecht werden! Wenn ihr einen Plan verwerft ist das gar nicht schlimm. Einfach loslassen und eurem Gefühl folgen.

meine Souvenirs: Tolle Teesorten, zwei Bilder und ein Schlüsselanhänger
aus dem van Gogh Museum, Tasche und Kette 70% (!yay!) bei Accessorize reduziert


Das waren die wichtigsten Punkte, die ich mit euch teilen wollte.

Gehabt euch wohl, genießt diesen herrlichen Sommer! Ich mache mich mal wieder ran an meine Unischreiberei und beehre euch hoffentlich bald wieder!

Tot ziens!

Anne

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