11. Juni 2014

fructosearme Rhabarber Marmelade (ohne Gelierzucker)

Hallo ihr Lieben!

Ich habe euch keinesfalls vergessen! Nach wie vor liegt mir der Blog sehr am Herzen. Doch leider
überschwemmt mich mein Privatleben mit regelmäßigen Drama, sodass ich mich jetzt erstmal ein bisschen ordnen muss. Kennt ihr das? Ihr möchtet eigentlich ganz andere Sachen machen, doch aufgrund von vielen äußeren Faktoren fliegt die Zeit einfach dahin und man kommt gar nicht dazu das zu machen, was man wirklich will.
Das will ich wieder hinbekommen!
Und heute teile ich deswegen meinen ersten Versuch, Marmelade ohne Gelierzucker zu kochen. So macht man das ja sonst ganz typischer Weise.

Ich habe beim Stöbern durchs Internet dieses Helferlein entdeckt:


Ha, aber aufgepasst! Ich habe ebenfalls gelesen, dass Dr.Oetker dieses Produkt mit unterschiedlichen Zutaten vertreibt, die Verpackung dabei aber identisch aussieht. Sprich entweder mit Fructose oder eben Traubenzucker. Sicherheit bekommt man nur durch den Blick auf die Zutatenliste:


Das Pektin besteht aus Zitrusfrüchten. Ihr musst schauen, ob ihr das vertragt. Ich vertrage Zitronen etc. eigentlich recht gut. Ich war mit bei Pektin aus Äpfeln nicht so sicher- das kann man nämlich auch zum Gelieren kaufen. Äpfel vertrage ich nicht sehr gut.
Schade, dass Palmöl enthalten ist - doch was soll man sagen? Wenn man schon eingeschränkt essen muss ist es schwierig überhaupt Dinge zu finden, die man gut verträgt.

Nach diesem Einstieg einmal die Zutatenliste:

1kg Rhabarber
ca. 1 EL Steviapulver (gemischt mit Maltodextrin, vorsichtig dosieren)
ca. 300-400g Traubenzucker (nach Geschmack, wie süß ihr es mögt)
5 Drehungen aus der Vanillemühle
1 Päckchen Gelfix super

Ich habe dann einfach der Anweisung auf der Packung gefolgt. Habe das Gelfix auch zum ersten Mal benutzt. Es ist wirklich super einfach und gelingt!
Den Rhabarber waschen und schön klein schneiden, aber nicht pürieren. Dann den Rhabarber in einen Topf geben und den Traubenzucker mit dem Gelfix mischen. Das Zuckergemisch dazugeben und aufkochen. Ich habe dann zu der Masse ca. 1 EL Stevia und ein paar Drehungen aus meiner Vanillemühle dazugegeben. Alles für ca. 3 Minuten sprudelnd kochen. Ich hab auch eine Gelierprobe auf einem Teller gemacht und abgeschmeckt, ob noch Süße dazu muss oder der Steviageschmack zu stark ist. (Glücklicher Weise nicht- wüsste sonst auch nicht, wie man den wieder weg bekommt :D )
Dann die Masse in Gläser füllen und fest verschließen. Fertig :)

Hier könnt ihr das Ergebnis betrachten:






Habt ihr schonmal mit Gelfix gearbeitet? Was ist eure Lieblingsmarmelade?

Liebste Grüße

Anne

Kommentare:

  1. Hallo Anne, schön wieder was von dir zu lesen!!!
    Meine Mama arbeitet auch immer mit Gelfix. Und meine Lieblingsmarmelade ist Quittenmarmelade (von Mama natürlich^^). Generell bin ich aber kein Marmeladenfan (meistens sind sie mir zu süß). Aber deine Rhabarbarvariante klingt (auch) toll!!!!

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  2. Das haben wir heute auch gemacht! Der Kühlschrank ist nun voll mit Erdbeermarmelade! ^^ *Yummi*

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