28. Juni 2014

Immer wieder der leidige Bauch...



Hallo ihr Lieben,

wie ihr ja schon mitbekommen habt, wurde bei mir Anfang des Jahres eine Fructosemalabsorption sowie eine Sorbitunverträglichkeit diagnostiziert. Am Anfang war es schwierig sich dran zu gewöhnen, aber inzwischen habe ich ganz gut raus, worauf ich achten muss oder womit ich rechnen kann, wenn ich "sündige".
Trotz Diät habe ich aber trotzdem Beschwerden. Oft wache ich vor Magenschmerzen auf oder habe kurz nach dem Aufstehen starke Übelkeit, die dann oft bis Mittags anhält- was auch bedeutet, dass ich bis dahin nichts esse oder ich mich sehr zwingen muss zu frühstücken.
Auch habe ich unkontrolliert Darmkrämpfe, was jegliche Bewegung außerhalb meiner Wohnung Nervosität in mir auslöst.
Diese Beschwerden habe ich immer mal phasenweise. Mal ist es einen Monat richtig schlimm und dann mal wieder ne Woche ganz gut.
Ich weiß auch, dass ich Beschwerden bekomme, wenn ich stark nervös bin. Leider.
Ich habe deswegen diese Woche eine Magen- und Darmspiegelung machen lassen. Bisher hat mir der Arzt gesagt, dass alles in Ordnung ist (was ja auch gut ist) und dass meine Beschwerden vom Stress kommen (ach wie oft habe ich das schon in meinem Leben gehört..?).
Schön und gut, stimmt teilweise auch, aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass tatsächlich all meine Beschwerden nur vom Kopf her kommen sollen!
Wegen der eingeschickten Gewebeproben bin ich nächste Woche bei meiner Hausärztin. Ich werde sie dann auch mal auf die Untersuchung einer Dünndarmfehlbesiedelung ansprechen. Üblicherweise sind Schulmediziner nicht darauf spezialisiert aber man weiß ja nie.

Ich bin ziemlich am verzweifeln. Schon seit ich 12 Jahre alt bin hatte ich immer mal wieder Magen-Erkrankungen (bis man Heliobacter pylori diagnostizierte) und später auch eine chronische Gastritis. Ein Jahr lang habe ich ziemlich regelmäßig Antibiotika einnehmen müssen, wegen einer immer wiederkehrenden Blasenentzündung. Das kann natürlich ein Auslöser für eine "kaputte" Darmflora sein.

Wie ich jetzt weitermachen will:

  • wie gesagt zunächst meine Hausärztin besuchen und nach Rat fragen, Dünndarmfehlbesiedelung ansprechen
  • wenn sie keinen Rat hat:
  1. wieder intensiv Ernährungstagebuch führen, um eventuelle Peiniger ausfindig zu machen
  2. ich könnte mich mal 2 Wochen glutenfrei ernähren und somit meinen Darm erholen
  3. ich könnte mich homöopathisch beraten lassen  (habe sehr gute Quellen)
  4. eine Heilpraktikerin aufsuchen und eine "Darmsanierung" vornehmen
Wieso schreibe ich das alles? Seitdem ich über meine Lebensmittelunverträglichkeit geschrieben habe, haben viele neue Leser zu mir gefunden! Ich kann mir vorstellen, dass es einige geplagte da draußen gibt und ich möchte euch sagen: ihr seid nicht alleine ;)
Ich würde euch gerne über meinen Werdegang auf dem Laufenden halten und über meine Ergebnisse informieren. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Mut, auch weiter zu machen, nicht aufzugeben und es nicht hinzunehmen, immer krank zu sein!
Gerne könnt ihr mir auch per E-Mail persönlich schreiben und wir können uns austauschen. Auch einen Rat oder Motivation nehme ich dankend an :)
Ich bin oft demotiviert und kann mich zu nichts aufraffen, aber das möchte ich ändern. 

Eure Anne








Kommentare:

  1. Ja, es stimmt. Es kommt auch bei mir viel vom Kopf. Wenn ich viel Stress habe (auch unbewusst), habe ich auch immer wieder Bauchweh. Manchmal weiß ich auch gar nicht, was ich denn jetzt wieder "Falsches" gegessen habe... Letzte Woche war ich eine Woche auf Mallorca im Urlaub. Also eine große Herausforderung was das Essen angeht. Es gab jeden Tag zum Frühstück und zum Abendessen Büffet im Hotel. Das war auch eine große Verlockung so viele leckere Sachen zu sehen. Erstaunlicherweise hatte ich kaum Probleme, obwohl ich Sachen gegessen habe, von denen ich sonst eher die Finger lasse. Von daher muss es auch etwas mit dem Stress zu tun haben. Zu Hause könnte ich solche Sachen niemals essen.

    Ich habe gemerkt, dass man auch nicht zu viel darüber nachdenken darf, ob man dieses oder jenes essen kann. Wenn ich mich im Vorfeld schon frage, ob es eine gute Idee war das zu essen, dann vertrage ich es sowieso nicht ;-) Mittlerweile esse ich manchmal auch einfach das, auf was ich gerade Hunger habe... Tropfen gegen Übelkeit und Durchfalltabletten dürfen natürlich nie in der Handtasche fehlen ;-)

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  2. Oh du Arme,
    meine Cousine hat das früher auch immer sehr, sehr schlimm gehabt.
    Sie hat sich schließlich vom Psychosomatiker helfen lassen. Die sind ja darauf spezialisiert, wenn die physischen Schmerzen vom Kopf kommen... In HH findest du in Eilbeck eine gute Klinik (für Beratung etc pp.). Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen.

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    1. Danke, ja darüber habe ich mich auch informiert und werde mal schauen, ob das was für mich ist.

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