26. Juli 2014

Zu mir selbst finden - Alleintrip nach Amsterdam (die Sonnentage)

Hallo ihr Lieben,

es folgt der zweite Teil meiner Amsterdamserie. Ich freue mich, dass der erste Post so viel Zuspruch eurerseits gefunden hat. Das ehrt mich und so habe ich gleich noch mehr Lust den zweiten Post zu verfassen.

Nachdem ich mich also Amsterdam schon ein bisschen zurecht finden konnte und die Orientierung nicht mehr ganz so schwer fand (ich hab einen ziemlich guten Orientierungssinn), traute ich mich das geliehene Rad von meinen Hosts zu schnappen und loszufahren. Ich hatte bei meinem Weg mit der Tram schon ein wunderschönes Herrenhaus mit einem großen angrenzenden Park entdeckt, wo ich unbedingt hinfahren wollte, um ein paar Bilder zu schießen. Der Park trägt den Namen Frankendael. ( Beim Link seht ihr nochmal eine tolle Aufnahme des Hauses von vorne)
Ich kann euch sagen: Ein Traum! Ich war froh, dass meine airbnb-Unterkunft etwas außerhalb des Stadtzentrums lag, sonst hätte ich diesen wunderbaren Park nie entdeckt. Deshalb möchte ich meine Fotos gar nicht vorenthalten.









Seid ihr auch angetan von den Farben? Ich finde es einfach herrlich mir selbst noch die Bilder anzuschauen und ich bekomme die Begeisterung, die ich vor Ort hatte wieder.

Nachdem ich mich dort ausgiebig umgeschaut und ausgeruht habe, fuhr ich weiter ins Tropenmuseum. Ich hatte gelesen, dass es dort eine Fotoausstellung zum Thema "Widerstände in der Karibik" gab, sowie riesige Origami-Vögel. Die Fotoausstellung war enttäuschend; kleiner als erwartet und mich persönlich hat in der Ausstellung dann auch nur der asiatische Raum interessiert. Allerdings ist es ein tolles Museum für Kinder! 


Also war ich mit dem Museum recht schnell fertig, obwohl mir die Architektur sehr zugesagt hat. Man kann sie auf dem Foto auch etwas erahnen.
Dann habe ich mir schon die Karte für die späteste Grachtenfahrt geholt, die um 22h anfangen sollte. Ich hatte keine Idee, wie begehrt diese Karten waren, also habe ich da einfach vorgesorgt.
Danach habe ich das Museum Geelvinck Hinlopen Huis gesucht, da ich mir sehr gern einmal eines der Grachtenhäuser von innen anschauen wollte. Sie sind wirklich klein und schnuckelig, die Gärten sind barock gestaltet und die Räume liebevoll gestaltet.




Wahrscheinlich hätte ich das Haus gar nicht so spannend gefunden, hätte mir eine Dame nicht viele Details und interessante Geschichten über das Haus, seine Besitzer oder die Gegenstände dort erzählt. Das hat meinen ganzen Aufenthalt dort aufgepeppt und amüsant gemacht. Es war einfach ein Spaß meine persönliche Führung zu bekommen und Dinge zu erfragen, die mich interessieren.

Den kurzen Abstecher zum FOAM (Fotomuseum) hätte ich mir sparen können. Sie hatten eine Neueröffnung und ich wollte mir sie dann ansehen. Ich fand die Ausstellung etwas verstörend, aber vielleicht sind dort sonst nettere Sachen zu bestaunen.

Zur kleinen Stärkung ging es dann erstmal wieder in meine Unterkunft. Rechtzeitig fuhr ich wieder mit meinem Rad los, rechnete aber nicht damit, dass mir meine Kette mitten auf einer zügigen Bergab- nein Brückabfahrt abfallen würde und ich eine Vollbremsung mit meinen Füßen vollbringen müsste. Es ging alles gut, obwohl ich mich schon im hohen Bogen in die Amstel segeln sah. Naja vielleicht eher weniger elegant plumpsend. Weniger elegant war dann auch mein Endspurt zum Abfahrtspunkt des Bootes. Rennen ist selten elegant mit vollen Rucksack auf dem Rücken und ein Fahrrad nebenherschiebend.
Das Boot war zum Glück noch nicht abgefahren und ich konnte mit einem kühlen Heineken die 90 minütige Grachtenfahrt im Lichtermeer genießen.


Mit diesen besinnlichen Bildern verabschiede ich mich bis zu meinem nächsten Post über Amsterdam. Ich hoffe euch gefallen die Bilder und ich konnte euch meine Eindrücke näherbringen!

Mit lieben Grüßen,

Anne

Kommentare:

  1. Wundervoll!

    Freut mich sehr, zu lesen, dass es im Großen und Ganzen doch ganz gut war. Abgesehen von der Fotoausstellung und dem Fotomuseum und deiner unfreiwilligen Flugerfahrung natürlich.

    Die Fotos sind wunderschön geworden. Besonders das dritte von unten gefällt mir sehr gut.
    Ich bin leider nicht so ein Fotos-von-Blumen Fan, aber diese eine Blume, bei der die Blüten aussehen wie Papier (und von denen ich immer den Namen vergesse...) mag ich ziemlich! :)

    Viele liebe Grüße
    Moony

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  2. Ich bin ja zum Glück nicht geflogen :D Nein, der Tag war wirklich herrlich. Kleinigkeiten können dem nichts anhaben. Ich glaube, die Blumen, die du meinst, sind Hortensien.
    Vielen Dank für deine lieben Worte!

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