10. August 2014

Getestet: DELICARDO Foodcards

Meine lieben unverträglichen Leser,

heute stelle ich euch die DELICARDO Foodcards vor.


So sieht die Foodcard aus, auf der Rückseite befindet sich die "DARF ESSEN"-Liste

Schon vor einiger Zeit bekam ich eine Mail von der lieben Franzi von der Enomis GmbH mit der Frage nach einer Kooperation. Ich hab mich mächtig gefreut, da es die erste Anfrage dieser Art war und ich das Konzept der Foodcards sehr interessant fand. Gern willigte ich ein und erhielt einige der Karten auf deutsch inklusive einer Broschüre mit der Post zugeschickt. Ich habe die Karten für Fructose- und Sorbitunverträglichkeit bekommen, mit meinem Zusatzwunsch bitte auch Zwiebeln und Knoblauch auf die Liste der No-Go's zu setzen, da ich die nicht sehr gut vertrage und gerade beim Essen gehen kein Risiko eingehen möchte. Dies war ohne Probleme möglich und zeigt eine Individualisierbarkeit der Karten. Jegliche Art von Intoleranz, Unverträglichkeit oder Allergie lässt sich auf diesen Kärtchen vermerken- da sind keine Grenzen gesetzt.

Für meinen Test ging ich mit meinen Freund ins Rotkehlchen Marburg, ein Restaurant in dem ich noch nie gewesen bin. Es gibt alle zwei Wochen eine neue Karte, die sich nach der saisonalen und regionalen Verfügbarkeit der Zutaten richtet, was ich als tollen Ansatz empfinde. Es gibt aber auch eine Auswahl von Gerichten, die man jederzeit genießen kann. Die Atmosphäre und die Einrichtung in dem Restaurant, das aus einer alten Waggonhalle entstanden ist, fand ich sehr einladend und ich war gespannt auf die Reaktion, wenn ich meine Foodcard zücken würde.
Risotto mit Heidelbeeren und Pfifferlingen

Zunächst hatte ich mir einen vegetarischen Burger ausgewählt und gab der Bedienung die Karte mit der Erklärung, dass ich eine Unverträglichkeit habe und sie die Karte bitte dem Koch weitergeben möge. Nach einigen Minuten kam der Koch selbst zu mir an den Tisch, einfach um nochmal nachzufragen und sich zu vergewissern, ob auch alle Zutaten in Ordnung für mich wären, und wie er es alternativ gestalten wolle. Das fand ich wirklich toll und super hilfreich. Er machte den Eindruck, als hätte er von einer solchen Unverträglichkeit zwar schon einmal gehört, aber war nicht 100% sicher, was das in meinem Fall bedeutet, was auch verständlich ist. Daher fand ich es klasse, dass er lieber einmal mehr nachfragte als zu wenig! Ich habe ihm dann auch die Karte geschenkt, für den Fall, dass andere Gäste mit ähnlichen Beschwerden kommen. (Und ich auch auf jeden Fall wiederkommen möchte, was ihr auch aus meinem Fazit lesen werdet). 
Nach einer Weile kam er ein zweites Mal aus der Küche, nachdem er Rücksprache mit dem Bäcker gehalten hatte, um sich zu vergewissern, wie die Brötchen hergestellt werden. Leider enthielten diese 100g Zucker auf 1kg Mehl, also etwas zu viel des Guten. Sehr sehr schade, da wir gemeinsam schon eine Variation ohne Ketchup und Zwiebeln erdacht hatten.
Ich entschied mich dann für den Flammkuchen mit Pfifferlingen (die vertrage ich sehr gut!).
Wir beide waren mit unserem Essen sehr zufrieden. Man schmeckte die hochwertigen Zutaten heraus und es war dazu sehr hübsch angerichtet. Ich habe das Essen super vertragen und konnte beschwerdefrei nach Hause gehen! Also ein voller Erfolg durch das einfache Benutzen der Foodcard ohne lange Fragerei und Erklärung. Einfach top! Auch das Restaurant hat uns durch sein Personal und Essen, sowie die wunderschöne Einrichtung verzaubert, sodass wir gern nochmal wiederkommen. Der Kunde steht im Vordergrund und man bemüht sich um jeden Wunsch des Kunden. Ein großes Lob!
Ich hoffe ihr konntet einen Eindruck über die Foodcard gewinnen und euch auch mal überlegen damit einfacher Essen zu gehen.

Mit lieben Gruß,

Anne

Kommentare:

  1. Liebe Anne,

    die Idee dieser Foodcards ist ganz nett, wie ich finde. Allerdings könnte ich das in einem Restaurant einfach nicht machen. Ich würde mir irgendwie doof vorkommen. Gut, dass ich keine Unverträglichkeit habe :D Außer morgens direkt nach dem Aufstehen, aber das hat fast jeder.
    Mich würde auch mal interessieren, ob euer Restaurant eine Ausnahme war oder in der Regel, viele Gaststätten oder Restaurants so positiv auf die Karten reagieren. :D Ich kann mir leider gut vorstellen, dass einige das ablehnen, weil das vom Betriebsablauf abhält, wenn es zum Beispiel gerammelt voll ist.

    Na ja, aber wenn du damit so gute Erfahrungen bisher gemacht hast, wäre es ja schön, wenn sich das mit den Karten durchsetzt und es "unverträglichen Menschen" (:D nicht bös' gemeint) leichter macht, essen zu gehen! :)

    Viele liebe Grüße
    Moony

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  2. Die Gerichte sehen echt lecker aus!
    Werde ich echt mal versuchen nachzumachen:)
    Liebe Grüße
    TheLebasi
    http://thelebasiblog.blogspot.de

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  3. This looks delicious - and lovely blog, by the way! Thanks for using my social media icons! :D

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  4. Hey, danke für deinen Kommentar :) Die Eulen-Kugel ist aus einem Möbelhaus in Münster, das heißt Yellow. Ich weiß nicht, ob es die noch irgendwo anders gibt :D

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