5. August 2014

Zu mir selbst finden- Alleintrip nach Amsterdam (Zusammenfassung)

Moinmoin,

heute folgt der dritte und letzte Post meiner kleinen Amsterdamreihe. Ich hoffe ich konnte euch soweit meine Eindrücke von Amsterdam vermitteln und ihr seid jetzt auch etwas in (Allein)Reiselaune gekommen!
Wenn ihr Fragen abseits meines Berichtes an mich habt, könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben :)
Eine Freundin von mir meinte, ich möge nochmal zusammenfassen, was ich nun als Erfahrungen durch diese Reise mitnehmen kann und auch weitergeben könnte.
Darüber habe ich mir ein wenig Gedanken gemacht und mir ein paar Dinge überlegt.



1. Was will ich eigentlich?

Die Frage aller Fragen, die sich auch auf den zweiten Punkt bezieht! Möchtest du wirklich ganz für dich allein sein, dann ab ins Hotel! Oder doch ein paar locals kennenlernen? Dann doch lieber Hostel oder airbnb.
Schnelle Reise mit dem Flugzeug oder gemütlich mit der Bahn? Oder doch mit dem Auto?
Städtetrip oder Natururlaub? Neue Kulturen kennen lernen oder eins mit der Natur sein?
Inland? Europa? Weltweit? Was wolltest du schon immer sehen und passt in den Zeitrahmen?
Du willst dich glücklich machen! Du entscheidest!
Ich wollte nicht fliegen, das bedeutet für mich Stress pur. Den wollte ich ja loswerden. Also Bahn. Ich liebe es mich im Ausland aufzuhalten. Und preisgünstig kam man dann nach Amsterdam und ging von der Reisezeit super :) Airbnb wollte ich unbedingt einmal ausprobieren und fand bei einer anderen Bloggerin noch einen Rabattcode. So entschied ich für mich für eine Unterkunft bei locals.


2. low budget oder ich-gönn-mir-mal-was-Urlaub?

Das betrifft auch die Planung zu Hause. Will ich z.B. jeden Tag essen gehen oder was mache ich, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin? Habe ich für jedes Wetter passendes/genügend dabei oder kaufe ich dort was ich brauche?

Da mein Bauch eh sensibel ist und sich Essen gehen oft nicht für mich rentiert, habe ich eine große Lunchbox und eine Trinkflasche von zu Hause mitgenommen. Klingt zwar simpel, aber ich fand das sehr praktisch und günstig.  Am ersten Abend bin ich zum nahegelegenden Supermarkt gefahren ( das macht mir eh immer Freude, die Esskultur eines fremden Landes kennenzulernen und vielleicht dort schon Souvenirs abzugreifen) und habe mich mit Lebensmitteln eingedeckt, die sich schnell vorbereiten lassen und gut für unterwegs sind: z.B. Salat mit gutem Topping, Tortellini und Sauce, Quinoa mit Gemüse, Brot und Belag für Sandwiches, usw. Meistens habe ich das dann den Abend vorher gekocht und dann in meiner Box für den Tag mitgenommen. Zwar war es etwas schwierig einen Picknickplatz zu finden, wenn es regnete, aber es ging. Da ich größtenteils von Zwischenmahlzeiten lebe, durften Cracker, Gemüsesticks, Käse usw. auch im Gepäck nicht fehlen.

Ich wollte auch nicht unbedingt jeden Tag viel Geld für Eintritte und Attraktionen ausgeben. Daher kamen mir Parks für die Fototouren sehr gelegen. Auch mit der Museumskarte habe ich viel gespart. Durch das Leihen des Rads konnte ich mir, wenn gutes Wetter war die Tickets für die Tram sparen, mich fit halten und Amsterdam aus einer anderen Perspektive entdecken.

Überlegt, wie ihr die Finanzen handhaben wollt und wie viel euch der Urlaub kosten soll. Es kommt schnell mehr zusammen als man denkt! Fahrkarten, Eintritte, Essen, Snacks, Mitbringsel, Postkarten.....


3. Vorher nicht zu viel planen

Ich glaube, das kam schon gut in meinem ersten Post rüber, dass ich sehr froh über meine Entscheidung war, nicht allzu viele Pläne für den ersten Tag gemacht zu haben. So stolpert man in Situationen, die man einfach nicht planen kann. Ich fand es sinnvoll, mich etwas über Amsterdam im Vorfeld zu informieren, um einzuschätzen, was ich unbedingt gerne machen will. Ganze Tage durchzuplanen sehe ich nicht als realistisch ein. Straffe Zeitpläne können euch vielleicht die wichtigsten Momente rauben.


4. Pläne dürfen auch verworfen werden

Auf dem Weg zu einer Attraktion, die ich auf dem Stadtplan entdeckt habe (sinnvoll ist es sich möglichst am Anfang der Reise einen Stadtplan zu organisieren um schonmal einen groben Überblick über die Stadt zu bekommen und gewisse Tagespunkte verbinden zu können ohne immer quer durch die Stadt zu reisen), nahm ich mir die Freiheit spontan meinen Plan zu ändern. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr auf Sehenswürdigkeiten; vielmehr wollte ich nochmal durch Geschäfte bummeln. Also machte ich kehrt, stellte mein Rad ab und schlenderte durch die Passagen.

Ganz nach dem Motto Ihr müsst nur euch gerecht werden! Wenn ihr einen Plan verwerft ist das gar nicht schlimm. Einfach loslassen und eurem Gefühl folgen.

meine Souvenirs: Tolle Teesorten, zwei Bilder und ein Schlüsselanhänger
aus dem van Gogh Museum, Tasche und Kette 70% (!yay!) bei Accessorize reduziert


Das waren die wichtigsten Punkte, die ich mit euch teilen wollte.

Gehabt euch wohl, genießt diesen herrlichen Sommer! Ich mache mich mal wieder ran an meine Unischreiberei und beehre euch hoffentlich bald wieder!

Tot ziens!

Anne

Kommentare:

  1. Liebe Anne!

    Durch diesen und die beiden anderen Amsterdam-Einträge bin ich ganz elektrisiert und lasse die Idee langsam reifen, selbst irgendwann einen Allein-Urlaub zu machen. Ich bin so unglaublich gerne allein! :D Haha

    Deine Fotos sind unglaublich schön geworden, ganz großes Lob an dieser Stelle!
    Die Tipps von dir finde ich auch sehr hilfreich, vor allem habe ich auch das Buch nicht vergessen, welches du im ersten Blogpost erwähntest :)

    Es freut mich sehr, dass dir dein Urlaub in Amsterdam so gut gefallen hat!

    Viele liebe Grüße
    Moony

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    Antworten
    1. Liebe Moony!
      Es freut mich so, dass ich dich durch meinen Bericht bereichern konnte!
      Das Buch kann ich dir wirklich wärmstens empfehlen :) Einer Freundin von mir soll ich es auch leihen :D
      Ich wünsche dir alles Gute!

      Anne

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  2. Vielen Dank für deinen Kommentar auf meinem Blog, ich habe mich sehr gefreut.:)
    Ich kann nur zurückgeben, dass deine Bilder ebenfalls sehr schön sind und etwas magisches haben!
    Liebe Grüße!
    http://seraphinalikesbeauty.blogspot.de

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